Praktische Philosophie

Das vor einigen Jahren als Komplementärfach zur Religionslehre in der Unterstufe eingeführte Fach zeichnet sich dadurch aus, dass es sich den zu philosophischen Fragekreisen zusammengeschlossenen Fragen des Lebens aus unterschiedlichen Perspektiven nähert.

Diese Kernfragen sind:

Die Frage nach dem Selbst (Fragenkreis 1),

Die Frage nach dem Anderen (Fragenkreis 2),

Die Frage nach dem guten Handeln (Fragenkreis 3),

Die Frage nach Recht, Staat und Wirtschaft (Fragenkreis 4),

Die Frage nach Natur, Kultur und Technik (Fragenkreis 5),

Die Frage nach Wahrheit, Wirklichkeit und Medien (Fragenkreis 6) und

Die Frage nach Ursprung, Zukunft und Sinn (Fragenkreis 7)

und sind je nach Jahrgangsstufe inhaltlich differenziert. Im Unterricht werden diese Fragen auf drei unterschiedlichen Ebenen bearbeitet: Die personale Perspektive greift Alltagserfahrungen, existenzielle Grunderfahrungen und Lebens­situationen von Schülerinnen und Schülern auf. Ihre Bearbeitung zielt vor allem auf personale Kompetenzen ab. Die gesellschaftliche Perspektive ermöglicht es, gesellschaftliche Wertvorstellungen und Wertkonflikte sichtbar zu machen. Durch sie wird vor allem die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert. Die Ideen-Perspektive macht Fragen und Antworten der Ideengeschichte, vor allem der Philosophie und der großen Religionen, aber auch aktuelle Denkansätze für die Beantwortung von Fragen der Schülerinnen und Schüler systematisch fruchtbar. In ihrem Mittelpunkt steht die Sachkompetenz.

Über die Förderung der sich aus den Perspektiven ergebenden Kompetenzen hinaus werden in allen drei Perspektiven fachbezogene und fächerübergreifende Methodenkompetenzen gefördert.

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